Projekte, Berichte, Fotos ... der Grundschule Margreid

 

2. Projekttag: Gesunde Ernährung- gesunde Jause

 

Der 2. Projekttag am Donnerstag, dem 16.11.2017, stand ganz im Zeichen von gesunder Ernährung und gesunder Jause. In Zusammenarbeit mit dem Kindergarten und mit einigen externen Referenten, welche wir für unser besonderes Vorhaben gewinnen konnten, bereiteten wir ein Büffet vor, bestehend aus vielen verschiedenen gesunden Jausen. Einige Tage vor dem großen Tag wurden den Schülerinnen und Schüler im Unterricht die Angebote vorgestellt und jedes Kind durfte anschließend seinen Neigungen, Vorlieben und Interessen entsprechend zwei von den Angeboten auswählen.
Am Projekttag selbst traf sich die ganze Schulgemeinschaft am Morgen im Foyer der Schule, wo Frau Fabbro Isabella alle Anwesenden begrüßte und nochmals einige organisatorische Dinge klärte. Jedes Kind erhielt eine Eintrittskarte für die gewählte Gruppe und dann ging`s auch schon mit jeweils einer Lehrperson ab in die jeweiligen Klassenräume, bzw. Karl- Anrather- Haus und Annahaus. Die Kleinen begaben sich in den nahen Kindergarten, wo gemeinsam mit der dortigen Köchin Herta Haas Stimpfl und den Kindergartenkindern Früchtespieße hergestellt wurden. Eine andere Gruppe backte mit dem Chefkoch des Restaurants „Schwarzadler“ in Kurtatsch, Herrn Claudio Marcomin, in der Küche des Foyes des Vereinshauses Cupcakes und bereiteten Bananen-Honig-Nuss-Buttermilch zu. Wieder andere Kinder backten mit den beiden Vertreterinnen der örtlichen Bäuerinnen, Frau Peer Beatrix und Frau Sabine Amort, zwei verschiedene gesunde Vollkornbrotsorten in der Küche des Annahauses. Weiters gab es eine Gruppe, welche mit der Oma eines Schülers und gelernten Köchin Karin Piger Müsliriegel und Obstsalat mit/ ohne Joghurt herstellte. Eine weitere Gruppe kümmerte sich um verschiedene gesunde Brotaufstriche und wieder eine andere Gruppe kümmerte sich um die Tischdekoration unseres Büffettisches. Schließlich möchte das Auge ja auch mitessen! Gegen 10.30 Uhr trafen sich alle Gruppen im Schulhof und gestalteten gemeinsam den Büffettisch. Anschließend durften alle Schulkinder mit ihren Lehrpersonen, sowie die Vorschüler des Kindergartens mit der Erzieherin die gemeinsam hergestellten Speisen und Jausen verkosten und probieren.
Nach einer ausgiebigen Bewegungspause begaben sich alle Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule, wo sie allerlei Wissenswertes über Ernährung im Allgemeinen, aber natürlich speziell über gesunde Ernährung, erfuhren, natürlich kindgerecht aufbereitet.
Ein wirklich gelungener Projekttag, der allen Kindern und Beteiligten gefallen hat! Aus dem selbstgestalteten Kochbüchlein, welches die Kinder im Laufe des gesamten Vormittages gestalteten und anmalten und am Ende natürlich mit nach Hause nehmen durften, wird hoffentlich so manches Rezept zu Hause nachgekocht werden…

Ein Dankeschön gilt vor allem unseren externen Referenten, welche nicht nur Zeit, tolle Ideen, Mühe und Arbeit und Energie in diesen Projekttag gesteckt haben, sondern es auch noch kostenlos gemacht haben.
Danke der Gemeindeverwaltung für die kostenlose Zurverfügungstellung des Karl-Anrather-Hauses und des Annahauses.
Danke der Obstgenossenschaft KURMARK aus Margreid für das Spendieren einer Kiste Äpfel! Auch sie haben dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen unseres Projekttages zur gesunden Ernährung beigetragen!

 


 

Bewegung ist wichtig: Schwimmkurs für die Oberstufe

 

Im Rahmen des Dreijahresplans, aber auch im Rahmen des schulinternen, heurigen Projektes, bei welchem die Bewegung der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund gestellt werden soll, fand für die 4. und 5. Klasse unserer Grundschule auch ein Schwimmkurs statt. An 5 Mittwochvormittagen im September und Oktober 2017 fuhren die 28 Großen der Schule mit 3 Begleitlehrpersonen mit einem Privatbus in das (kleine, aber feine) Hallenschwimmbad von Cavalese, um dort an einem Schwimmkurs zu jeweils 1,5 Stunden  mit ausgebildeten Schwimmlehrern teilzunehmen. Die Kinder wurden nach ihrem Können in Leistungsgruppen eingeteilt, wobei jede Leistungsgruppe je nach Größe ein oder zwei Schwimmlehrer zugeteilt bekam. So konnten die Anfänger erste Kontakte mit dem Wasser knüpfen und Ängste abbauen, und die Fortgeschritteneren konnten vor allem falsch erlernte Schwimmtechniken ausbessern bzw. neue Schwimmtechniken erlernen und einüben. Auch die begleitenden Lehrpersonen Fabbro Isabella, Gozzi Barbara und Hilber Maria Luise hatten alle Hände voll zu tun: Jede Lehrperson übernahm eine Leistungsgruppe und half mit so gut es ging, vor allem, wenn es manchmal sprachliche Schwierigkeiten und Verständnisprobleme oder Ängste gab.
Allen Schülerinnen und Schülern machte der Schwimmkurs nicht nur großen Spaß und Freude, sondern er bestärkte sie auch sichtlich in ihrem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, dem Gefühl, etwas erreichen zu können, wenn man nur den Willen dazu hat und eigene vorhandene Ängste überwindet. Gleichzeitig wurden sie in ihrer Selbständigkeit gefördert.
Es waren tolle Vormittage!

 


Herbstausflug ins Planetarium nach Gummer

 

Der diesjährige Herbstausflug führte die Schüler und Schülerinnen der Grundschule Margreid ins Planetarium nach Gummer. Aufgeteilt in die Ober- und Unterstufe nahmen die Kinder Platz in den bequemen Sesseln des Planetariums und ließen sich in eine Welt fernab von störenden Lichtern entführen. Dort erlebten die Kinder auf kindgerechte Art und Weise den Sternenhimmel über Südtirol, erfuhren welche Planeten sich grade über uns befinden, wie die Sterne überhaupt an den Himmel kamen und warum die Farbe des Himmels blau ist. Durch die einzigartige aktive 3D Technologie konnten Sternbilder gefunden und benannt werden. Anschließend bastelten die Kinder im Freien aus handelsüblichen Materialien mehrere Chemieraketen und experimentierten eigenständig mit Essig und Backpulver (Natron). Das Rückstoßprinzip wurde anhand der chemischen Reaktion dieser zwei Elemente erklärt. Trotz widriger Wetterverhältnisse wurde eine kurze Wanderung auf dem Planetenweg unternommen und nach einem kurzen Zwischenstopp bei der Sternwarte in Obergummer wurde die Rückfahrt zur Schule angetreten.

 


1. Projekttag: Spiel, Spaß und Bewegung beim Sporttag!

 

Der 1. Projekttag fand am Dienstag, 26. September 2017 auf dem Sportplatz Margreid statt. Nach einem kleinen Fußmarsch vom Schulhaus zum Sportplatz Margreid als Einstieg in den Tag wurden die Schülerinnen und Schüler von Lehrerin Elisabeth Unterthiner  begrüßt. Anschließend erklärte sie in verständlicher Weise den Ablauf des Vormittages:
Jedes Kind erhielt eine Karte, welches es sich um den Hals hängen konnte. Darauf waren alle Stationen aufgelistet, die die Lehrpersonen rund um den Sportplatz aufgebaut hatten und welche alle die Kinder in Geschicklichkeit, Koordination und anderen motorischen Grundfertigkeiten forderten. Nach jeder erledigten Station erhielten die Kinder einen Klebepunkt oder ein „Smiley“. Mit großem Spaß übten sie sich an den angebotenen Stationen und gar manche kamen öfters als einmal an dieselbe Station.

Nach einer ausgiebigen Pause erhielten die Schülerinnen und Schüler nun freie Bewegungsangebote zur Auswahl. Auch Gemeinschaftsspiele wurden angeboten und machten ihnen großen Spaß. Die Kinder wurden nicht nur in körperlicher Hinsicht gefordert, sondern dieser Tag war auch von großer Wichtigkeit für unsere Schulgemeinschaft: Werte wie Teamgeist, Gemeinsamkeit, faires Spielverhalten, Rücksichtnahme, Toleranz, Hilfsbereitschaft u.v.m. konnten auf dem Sportplatz in Aktion „erprobt“ werden.

 

 

 


Dürfen wir vorstellen? Die Projekttage des heurigen Schuljahres:

„WIR-gesund und stark in der Gemeinschaft“

 

Unser Grundschulsprengel hat für den Dreijahresplan das Thema „Gesunde Schule- gesundheitsfördernde Schule“ gewählt. Da uns Lehrpersonen der GS Margreid dieses Thema sehr wichtig erscheint, möchten wir uns an diese Vorgabe anlehnen und die heurigen 5 Projekttage zu diesem Thema planen und gestalten.
So wurde das Projekt „WIR- gesund und stark in der Gemeinschaft“ genannt.

Dabei möchten wir die psychische und physische Gesundheit unserer Schüler in den Vordergrund stellen und haben für alle 5 Projekttage zusammenfassend folgende Ziele:

 

·        Die Schüler(innen) sollen erkennen, dass Gesundheit nicht selbstverständlich ist, sondern ein äußerst kostbares Gut ist. Es sollte im Interesse jedes Einzelnen sein, seine Gesundheit zu erhalten. Die Arbeit mit beeinträchtigten Menschen soll uns dabei helfen.

·        Die Schüler(innen) sollen die Scheu vor beeinträchtigten Menschen verlieren.

·        Die Schüler(innen) sollen grundlegende Informationen über die Ernährung im Allgemeinen erhalten.

·        Sie sollen für eine gesunde Jause und eine gesunde Ernährung insgesamt sensibilisiert werden.

 

·        Physische Gesundheit: Zur Bewahrung und Stabilisierung der physischen Gesundheit sollen den Kindern einige Möglichkeiten der körperlichen Ertüchtigung vorgestellt werden: Daher sollen sie mit den verschiedensten Bewegungsangeboten konfrontiert werden und so Anregungen zu einer bewegungsaktiven Freizeitgestaltung erfahren.

·        Die Schüler(innen) sollen einen Bezug zum eigenen Körper entwickeln und lernen, den eigenen Körper wahrzunehmen. 

·        Sie sollen ihren Körper ertüchtigen und verschiedene sportmotorische Grundqualifikationen wie Gleichgewicht, Geschicklichkeit, Reaktion, Psychomotorik und Koordination stärken.

·        Sie sollen dabei Spannung und Abenteuer erleben (Sporttag, Kneipptag, Kennenlernen einiger Sportarten…)

·        Sie sollen Erfolge haben und Leistungsfähigkeit erleben und dadurch eine Stärkung des Selbstbewusstseins erleben.

·        Spiel und Spaß in der Gruppe: Stärkung des Gemeinschaftsgefühls; Förderung der sozialen Kompetenzen wie Kooperation- Teamwork, Rücksichtnahme, Regeln einhalten, faires Spielverhalten.

 

·        Für den Erhalt der psychischen Gesundheit: Die Kinder sollen bei verschiedenen, kindgerechten Meditationen, Phantasiereisen und Ruheübungen Ausgleich, Entspannung und Wohlbefinden erfahren.

·        Die Kinder sollen Kreativität und Gestaltungskraft entdecken.

 

Wie schon erwähnt sind 5 Halbtage im gesamten Schuljahr 2017/18 geplant, jeweils für alle Schüler(innen) der Grundschule, z.T. werden während des Arbeitens Unter- und Oberstufe getrennt, bzw. die Jahrgangsstufen werden aufgelöst und altersheterogene Gruppen gebildet, sodass ein offenes Arbeiten möglich wird. Je nach Projekttag dürfen die Schüler(innen) eine oder mehrere Gruppen nach eigenen Interessen und Neigungen auswählen. Auch einige akkreditierte Vereine mit ausgebildeten Referenten werden miteinbezogen, sowie einige Experten. Außerdem wird die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, sowie mit den Bäuerinnen des Ortes gesucht.

Jeder der 5 Projekttage trägt einen Titel:

 

1.     Projekttag: Sport, Spiel und Spaß beim Sporttag

2.     Projekttag: Gesunde Ernährung- gesunde Jause

3.     Projekttag: Bewegung und Entspannung

4.     Projekttag: Kreativworkshop mit dem Sozialzentrum Kurtatsch

5.     Projekttag: Bewegung und Gesundheit in der Natur: Wir kneippen“

 

Wir freuen uns schon, diese Tage gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern erleben zu dürfen!


 

„Kreatives Arbeiten mit Glas“ –letztes Treffen der 5. Klasse mit der Margreider Künstlerin Sabrina Barcatta

 

Wie bereits berichtet, bot die Künstlerin Sabrina Barcatta aus Margreid im Laufe des Schuljahres den Kindern aller Schulstufen die Gelegenheit, mit ihr an verschiedenen Tagen für Weihnachten, Fasching, Ostern und Muttertag eine kreative Glas-Mosaik Arbeit anzufertigen. Am 05. Mai 2017 arbeitete Frau Barcatta noch mit unseren „Großen“, der 5. Klasse, an einem Kunstwerk für Muttertag.

 

Gekonnt und mit viel Geduld erläuterte sie, wie auch schon in den übrigen Klassen, in einer theoretischen Einführung, wie Glas gewonnen wird.

 

Im zweiten, praktischen Teil leitete sie die Kinder an, bewusst achtsam mit den bunten Mosaiksteinen ein persönliches Geschenk für ihre Mama anzufertigen: Herzen, Blumen oder Buchstaben standen als Motiv zur Auswahl. Bis zur Pause konnten alle 8 Mädchen und Buben ein gelungenes Werk präsentieren.

 


 

Gelungene Zusammenarbeit mit den Bäuerinnen des Dorfes: 1., 2. und 3. Klasse

 

Zum zweiten Mal in diesem Schuljahr kamen einige Bäuerinnen aus Margreid in die Grundschule, um mit den Kindern zu basteln. Sie halfen den Kindern der 1. 2. und 3. Klasse beim Basteln des Muttertaggeschenks.

 

Wie schon zum Vatertag durften die Kinder auch diesmal einen Gegenstand aus Heu formen, und zwar ein Herz, das sie mit verschiedenen Materialien ausschmückten.

 

Nach knappen zwei Stunden hielt jedes Kind seine fertige Arbeit in den Händen und konnte sich darüber freuen.

 

Wir danken den Frauen, die sich für uns Zeit genommen haben.

 


 

5. und letzter Projekttag unserer Grundschule: Ein Tag bei der Berufsfeuerwehr Bozen/ Wasserrettung

 

 

 

Auch der letzte Projekttag unseres Zivilschutzprojektes wurde ein voller Erfolg! Am Montag, dem 24. April 2017, fuhren alle Schüler und Schülerinnen der Schule mit dem Bus nach Bozen zur Berufsfeuerwehr. Dort wurden wir schon pünktlich um 9 Uhr von HBI Hansjörg Elsler erwartet. Zunächst ging es in den Versammlungssaal bzw. Schulungssaal, wo uns Herr Elsler freundlich begrüßte und uns allerlei Wissenswertes über die Berufsfeuerwehr, aber vor allem über die Wasserrettung von Südtirol berichtete.

 

Nach dem sehr verständlichen, theoretischen Vortrag wurden die Kinder nach Unter- und Oberstufe getrennt in zwei Gruppen aufgeteilt. Und ab ging es nun für eine Gruppe in die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr, und für die andere Gruppe in die Maschinenhalle und anschließend in die Halle der Wasserrettung! Dass die Aufregung groß war, kann man sich ja vorstellen! In der Einsatzzentrale, welche sich hoch oben im Turm befindet, war an jenem Vormittag Herr Micheletti zuständig. Geduldig erklärte er den Kindern, was er im Falle eines eingehenden Notrufes zu tun hat, wie der Computer und verschiedenes Kartenmaterial ihm nützlich ist und viele, vieles mehr. Wie man auch auf den Bildern erkennen kann, zeigten sich die Kinder sehr interessiert und neugierig, stellten daher auch viele Fragen. Schade war nur, dass während unseres Besuches in der Einsatzzentrale kein echter Notruf kam, denn in jenem Fall hätten wir alle „LIVE“ miterleben dürfen…
In der Maschinenhalle wurde den Kindern nochmals der Unterschied zwischen der Berufsfeuerwehr und der schon erlebten freiwilligen Feuerwehr des Dorfes näher gebracht. Wir durften einen kurzen Rundgang durch den Maschinenpark machen und stellten dabei auch die verschiedensten Fragen.
In der Halle der Wasserrettung ging es dann voll und ganz um die Rettung von Personen aus den verschiedensten Gewässern: Die Wehrmänner Herr Delai und Herr Tschaffert erklärten uns geduldig, welche Aufgaben die Wasserrettung hat, dessen Einsatzbereiche und Ausrüstung, aber vor allem auch dessen Vorgangsweise beim Retten. Die Kinder wurden immer wieder durch Fragen der beiden Feuerwehrmänner zum Denken und Nachdenken angeregt. Sie erfuhren, wie man ein Seil bei der Personenrettung aus Gewässern werfen muss und durften dies anschließend auch selbst ausprobieren (siehe Fotos), was natürlich besonderen Spaß machte! Auch die simulierte Rettung einer Person im Fluss mittels Schlauchboot fand großen Anklang, durften sich die Kinder ja selbst als Retter betätigen und auch im Boot Platz nehmen und alles ausprobieren…
Der Vormittag verging wie im Nu, viel zu schnell natürlich…! Nach einer kleinen Jause in der Halle der Wasserrettung wurde noch ein Brandalarm simuliert, und die Kinder durften mitansehen, wie die beiden Feuerwehrmänner Delai und Tschaffert in Windeseile die Stangen vom 1. Stock in die Maschinenhalle hinunterrutschten und sich in wenigen Minuten für den Einsatz ausrüsteten.

 

Das war wieder einmal ein sehr erlebnisreicher Projekttag! Nur schade, dass es im heurigen Schuljahr keine so spannenden Tage mehr geben wird… Auf der Rückfahrt durfte ich als Lehrperson mitanhören, was eine Schülerin, welche im Bus in der Sitzreihe hinter mir saß, zu ihrer Freundin sagte: „Weißt du, SO macht Schule aber wirklich Spaß!“ Sagt dies nicht viel aus?

 


 

„Flieg, Schmetterling, flieg!“

 

 

 

Am Mittwoch, den 29. März fuhren wir, die Schulkinder der 1. Klasse Grundschule Margreid, mit dem Zug nach Bozen. Dort besuchten wir die Schmetterlingsaustellung im Naturmuseum. Etwas Außergewöhnliches durften wir erleben:

 

Alex und Douaa: „Uns hat am besten gefallen, als der Schmetterling aus dem Kokon geschlüpft ist.“ Maja: „Zuerst waren seine Flügel ganz zerknittert.“ Ridhima: „Seine Flügel waren anfangs ganz klein und wurden langsam langsam immer größer.“

 

Jasmin erinnert sich: „In einem Schaukasten waren viele verschiedene, wunderschöne Schmetterlinge.“

 

Die SchülerInnen denken auch gerne an die kurze Theateraufführung zurück. Mineta: „Besonders schön war das Theaterstück vom kleinen Hasen, der seine Mama verloren hat.“ Dana: „Der Schmetterling wollte ihm helfen, aber er hat nicht verstanden, dass der Hase und seine Mama gleich ausschauen, weil er selbst und seine Kinder ganz anders ausschauen.“

 

Um 12.36 Uhr kehrten wir mit dem Zug nach Margreid zurück. Es war ein wunderbarer Ausflug.

 


 

4. Projekttag des Zivilschutzprojektes: Zivilschutzhundestaffel Bezirk Unterland und Bergrettung Kaltern

 

 

 

Auch der vorletzte Tag unseres Zivilschutzprojektes in Zusammenarbeit mit der Zivilschutzhundestaffel Unterland und der Bergrettung Kaltern wurde ein voller Erfolg!

 

Unsere Schule erhielt beim Elternsprechnachmittag, welcher am darauffolgenden Tag stattfand, ausschließlich positive Rückmeldungen von Seiten der Eltern, was die Lehrpersonen und vor allem die beiden Organisatorinnen der Projekttage, Frau Isabella Fabbro und Barbara Gozzi, ganz besonders freute, da Lob oder positive Rückmeldungen für gelungene Ausflüge oder Projekttage in den letzten Jahren immer weniger zu hören sind und sehr vieles als selbstverständlich erachtet wird. Danke an jene Eltern, die uns in  unserem Tun bestärkt haben!

 

Der Vormittag war der Zivilschutzhundestaffel des Bezirks Unterland gewidmet. Der Präsident und Ex- Carabiniere der Staffel Herr Eduard Dalvai erklärte den Kindern zunächst die vielfältigen Aufgaben der seit über 25 Jahren existierenden Hundestaffel und zu welchen Einsätzen sie vorwiegend gerufen wird. Er berichtete über die gut funktionierende Zusammenarbeit mit den anderen Zivilschutzorganisationen, welche ja auch zum Teil schon  an der Grundschule zu Gast waren. Mit Fotos wurde Herr Dalvais Vortrag visuell umrahmt, was den 6-11jährigen Kindern ganz besonders gefiel. Nach der kurzen theoretischen Einführung ging es nun ab in den Schulhof zum praktischen Teil! Dort wurde die Schulgemeinschaft schon von zwei weiteren Mitgliedern der Staffel sowie 2 Sympathisanten mit ihren vierbeinigen Freunden erwartet. In mehrere Gruppen aufgeteilt, lernten Schüler und Lehrpersonen nun allerlei Wissenswertes über die Abrichtung und Ausbildung, aber auch über das Verhalten eines Hundes: Was muss ein Hund alles können, um bei der Hundestaffel arbeiten zu können? In welchem Alter fängt die Ausbildung zum Personensuchhund an? Wie erfolgt die Suche nach einer Person? Welche Belohnung erhält ein Hund, wenn er die gesuchte Person gefunden hat? Welches akustische Signal gibt ein Hund, wenn er eine Person findet?  Fragen, welche Edi, wie der Präsident der Staffel genannt wird, und seine Mitarbeiter geduldig beantworteten. Im Weingut „Keilenstück“, welches uns Herr Lageder Alois freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, durften die Kinder einer simulierten Suchaktion beiwohnen und sich anschließend auch selber vom Hund suchen lassen.

 

Im Schulhof zeigte der Chef der Hundestaffel praktisch, wie Hunde auf spielerische Weise trainiert und abgerichtet werden, und die Hunde zeigten uns, wie sie einen kleinen Hindernisparcour bewältigen. Die Kinder waren begeistert. Allzu schnell verging die Zeit und es war 12.40 Uhr, Zeit zum Abschied nehmen! Mit einer Flasche guten Weines mit selbstgestaltetem  Etikett zur Erinnerung an diesen besonderen Tag bedankte sich die Schulleiterin Fabbro Isabella bei Herrn Dalvai und seinen Mitarbeitern und Sympathisanten und natürlich auch bei den Hunden, welche nach diesem arbeitsamen Vormittag geschafft und müde waren!

 

Am Nachmittag bekam unsere Grundschule nochmals Besuch, diesmal von der Bergrettung Kaltern, zugleich aber auch von zwei Ehrengästen, der Frau Bürgermeister Theresia Degasperi Gozzi und dem Gemeindereferenten Matteo Degasperi. Herr Sanin Peter berichtete, wie auch schon Herr Dalvai, mittels einer Powerpoint- Präsentation über die Aufgabenbereiche der Bergrettung und ihre Arbeitsweise und Ausrüstung.

 

Der Höhepunkt des Nachmittages war für die Kinder jedoch der praktische Teil im Schulhof. Dabei wurden alle Schüler(innen) der Schule in Gruppen eingeteilt. An einer Station durfte das Bergrettungsauto inspiziert werden, an einer anderen Station wurde der Abtransport eines Patienten aus steilem Gebiet mittels einer Seilwinde und einer Gebirgstrage simuliert. Es wurde den Kindern in gekonnter Weise demonstriert, wie ein Patient in der Vakuummatratze stabilisiert und abtransportiert wird. Das Abseilen eines Patienten über eine Schlucht oder Fluss mittels Seilrutsche war Inhalt der letzten Station. Wie man den nachfolgenden Fotos nur unschwer entnehmen kann, hatten die Kinder einen großen Spaß an der Bewältigung der verschiedenen Stationen; die Vermittlung von Sachwissen bei solch ganzheitlichem und handlungsorientiertem Unterricht war für die Lehrpersonen und die ehrenamtlichen Organisationen ein Leichtes!

 

Am Ende des äußerst lehrreichen Nachmittages bekam jedes Kind noch ein Halstuch, welches vielfältig eingesetzt werden kann, mit dem Emblem der Bergrettung zur Erinnerung. Ein Faltblatt für die Nachbereitung des Besuches wurde den Lehrpersonen überreicht. Und auch die Bergrettung und der „Hausfotograf“ Herr Max Heinz erhielten zum Schluss ein kleines Dankeschön für ihre Bereitschaft ohne Entgelt wiederum am Projekttag teilzunehmen. DANKE AN ALLE!!!

 


 

Ein weiteres Treffen unseres Projektes „Kreatives Arbeiten mit Glas“

 

 

 

Nach dem 1. Treffen für die Kleinen unserer Schule im Dezember und dem 2. Treffen für die 3. Klasse Anfang Februar (siehe Bericht!) fand am Freitag, dem 31. März 2017 das vorletzte Treffen, diesmal für die Schüler der 4. Klasse, statt.

 

Auch diesmal gelang es der Referentin Barcatta Sabrina, die Schülerinnen und Schüler für den Werkstoff Glas zu begeistern und ihnen auch so einiges über die Geschichte des Glases zu vermitteln. Zum Teil wurden die Arbeitsanweisungen auch in italienischer Sprache gegeben, sodass die Kinder zugleich ihre Sprachkenntnisse in der 2. Sprache verbessern konnten: Arbeitsanweisungen verstehen und anschließend gleich umsetzen können, das war gefragt! Passend zum bevorstehenden Osterfest sollte ein farbenfrohes Glasmosaik aus vielen, kleinen bunten Mosaiksteinchen hergestellt werden, wobei sich die Schüler für eines der von der Referentin mitgebrachten Motivvorlagen entscheiden durften. Die Ergebnisse am Ende der arbeitsamen Werkstunden waren wirklich wunderschön und farbenfroh, wie uns die folgenden Fotos zeigen…

 


 

GS Margreid: Lehrausgang der 3. Klasse in die Raiffeisenkasse des Dorfes

Interessierte Gesichter sah man am Dienstag, 07.03.2017, in der Bankfiliale der Raiffeisenkasse unseres Dorfes. Da in der kommenden Zeit im Mathematikunterricht mit Euro und Cent gerechnet werden soll, organisierte die Mathematiklehrperson der Klasse, Frau Isabella Fabbro, zum Einstieg in dieses Thema den Lehrausgang in die Bank.
Der Bankdirektor, Herr Mayr Alfred, empfing die 21 Kinder mit ihren 2 Lehrpersonen Fabbro Isabella und Costa Margareth freundlich und erklärte ihnen kurz etwas über den Begründer der Raiffeisenbanken, den Deutschen Wilhelm Raiffeisen, und klärte sie anschließend über die Aufgabenbereiche einer Bank auf. Er zeigte den interessierten Kindern nicht nur den Schalterraum mit den Computern, der Münzzählmaschine und noch vieles mehr, sondern erklärte ihnen auch, wie eine Bank und somit auch das eingelegte Geld der Kinder mittels Überwachungssystem geschützt werden. Der Höhepunkt des lehrreichen Besuches war aber eindeutig die Besichtigung des Tresorraums mit den beiden wuchtigen Tresoren, in denen sich auch die Schließfächer befanden. Was kann in solchen Schließfächern alles aufbewahrt werden? Wie viel kostet das Mieten eines Schließfaches im Jahr? Ist die Nachfrage in Margreid dafür eigentlich groß oder klein? Wann wird ein Alarm ausgelöst? Ist der Alarm mit den Carabinieri verbunden? Was sind Wärmesensoren? Kann man Geldscheine auch fälschen? Wer druckt bzw. prägt eigentlich die Geldscheine, bzw. die Münzen?  Welche Geldscheine werden zukünftig nicht mehr gedruckt werden? Welche Geldscheine gibt es? Kann man unser Eurogeld auch in andere Währungen wechseln? … Dies sind nur einige der vielen Fragen, die dem Bankdirektor gestellt wurden und die er mit großer Geduld versuchte, verständlich zu beantworten. Ihm gebührt ein herzliches Dankeschön!
In der nächsten Zeit wird das Thema Bank und Geld im Unterricht noch vertieft werden und vor allem werden Berechnungen mit Euro und Cent im Mathematikunterricht durchgeführt werden… Dieser praktische Einstieg in das Thema hat den Kindern wirklich einen guten, ersten Einblick in die Welt der Banken und des Geldes verschaffen können!


 

Gelungene Zusammenarbeit mit den Bäuerinnen unseres Dorfes

 

In der Woche vor dem Vatertag kamen fünf Frauen, die der Bäuerinnenorganisation von Margreid angehören, in unsere Schule, um mit den Kindern der 4.und 5. Klasse unter der Anleitung von Frau Beatrix Brunner Peer ein Vatertagsgeschenk zu basteln.

 

Unter fachkundiger Anleitung von Frau Beatrix Brunner Peer und mit Unterstützung aller Frauen bastelten die Kinder mit großer Motivation einen Vogel aus Heu und gestalteten ihn nach ihrem Geschmack. Dazu knüllten sie Zeitungspapier zu zwei Kugeln, umwickelten es mit Grummet und befestigten alles mit einem Faden, die Kugeln wurden zusammengeklebt, ausgestaltet und auf einer Baumrinde befestigt.

 

Die Bäuerinnen bastelten nicht nur mit den Kindern, sondern brachten auch alle benötigten Materialien mit: Grummet, das sich besonders gut verarbeiten lässt, Rebzweige, Baumrinden, Kulleraugen, Knöpfe, Filz, Faden und Zeitungspapier.

 

Am Ende der Stunde freuten sich alle über die gelungenen Arbeiten, die Schüler erhielten als Belohnung für ihre fleißige  Mitarbeit ein Schokoladenei. Schüler und Lehrpersonen bedankten sich bei den Bäuerinnen mit einem Applaus und mit einer kleinen Primel für die abwechslungsreiche Bastelstunde. Wir freuen uns, dass wir Frau Beatrix Brunner Peer und ihre fachkundigen Kolleginnen am Dienstag, 02. Mai 2017, nochmals begrüßen dürfen. Dann werden die Erst-, Zweit und Drittklässler gefordert sein und zwar zum Thema „Muttertag“. Wir dürfen schon gespannt sein…

 


 

3. Projekttag: Das „Weiße Kreuz“, zu Gast an der GS Margreid!

 

 

 

Am Dienstag, 21. Februar 2017, fand der 3. Projekttag des heurigen „Zivilschutzprojektes“ in der Turnhalle und im Schulhof statt. Marco Didone` und Heike Pichler, zwei Sanitäter des Weißen Kreuzes der Sektion Salurn, kamen uns mit der Ambulanz in Margreid besuchen. In kindgerechter, einfach verständlicher Sprache erklärten sie den 54 Schülern unserer Grundschule, nach Unterstufe und Oberstufe getrennt, was das „Weiße Kreuz“ eigentlich ist und warum es so heißt, wie viele Sektionen es in Südtirol gibt und wieso es so wichtig ist, dass es so viele Sektionen verteilt über das ganze Land gibt. Die beiden Sanitäter klärten die Kinder gekonnt über die Aufgaben und Pflichten des „Weißen Kreuzes“ auf und schilderten deren Einsatzfahrzeuge: Ambulanz, Krankentransportwagen, Hubschrauber, Notarztwagen… Beim Hubschrauber zogen die Kinder sogar Parallelen zu dem erst im September beim 1. Zivilschutzprojekttag zu uns nach Margreid gekommenen Hubschrauber der Carabinieri! Alle Schülerinnen und Schüler hörten den Ausführungen und Erklärungen gespannt und interessiert zu und stellten viele Fragen, welche Heike und Marco geduldig beantworteten. Besonders spannend wurde es, als es darum ging, Bescheid über gängige Erste-Hilfemaßnahmen zu wissen: Verbrennungen, Vergiftungen, Insektenstiche, Nasenbluten und vieles mehr. Das richtige Reagieren und Verhalten im Notfall wurde angesprochen und gemeinsam Erste- Hilfemaßnahmen überlegt. Die Erzählungen der Kinder kannten keine Grenzen, und die Lehrpersonen und Anwesenden waren erstaunt, wie viel die Kinder eigentlich schon von Erster Hilfe wussten!

 

Besonderes Augenmerk wurde an diesem Vormittag auf das Absetzen eines korrekten Notrufes unter der Nummer 118 gelegt: Welche Angaben müssen unbedingt gemacht werden? Darf ich diese Nummer nur mal aus Spaß anrufen? Fragen über Fragen, die die Sanitäter mit bewundernswerter Geduld beantworteten.

 

Höhepunkt der interessanten Aktion war die Besichtigung der Ambulanz: Sanitäter Marco erklärte die Ausstattung des Wagens und kam dabei wegen der vielen Fragen der Kinder mit dem Erklären beinahe nicht mehr nach…

 

In den nächsten Tagen und Wochen wird im Unterricht in den verschiedenen Fächern das an diesem Vormittag erworbene Wissen zum Thema „Weißes Kreuz“ nachbereitet, besprochen und vertieft.

 

 

 

Am Ende dieses lehrreichen, 3. Projekttages sah man Lehrpersonen und Schüler nur mit glücklichen Gesichtern… Das große Ziel, den Kindern in ganzheitlicher und handlungsorientierter Vorgehensweise nicht nur Sachwissen über diese 3. Zivilschutzorganisation zu vermitteln, sondern ihnen auch Werte wie Vorsicht, Hilfsbereitschaft,  Achtsamkeit und Rücksicht, sowie richtiges Reagieren im Notfall und die Beherrschung einfacher, kindgerechter Erste Hilfemaßnahmen für ihr weiteres Leben mitzugeben, erachten die Lehrpersonen der Margreider Grundschule als erreicht. Und wer weiß, vielleicht konnte die Schule dafür sorgen, dass es auch in Zukunft noch Menschen gibt, welche sich freiwillig und ehrenamtlich für den Mitmenschen einsetzen, zum Beispiel mittels Mitarbeit beim Weißen Kreuz?                                                                 

 


Projekt „Kreatives Arbeiten mit Glas“ voll im Gange!

 

Im Zeitraum zwischen Dezember 2016 bis Mai 2017 sollen an unserer Grundschule 4 Treffen zu jeweils 3 Stunden mit der Referentin und Künstlerin

Barcatta Sabrina stattfinden. In diesen Treffen werden die Kinder sich mit dem Werkstoff Glas beschäftigen und altersgerecht auseinandersetzen. Diese Treffen sollen in den folgenden Zeiträumen und Gruppen und mit folgenden Inhalten aus dem Jahreslauf stattfinden:

1./2. Kl.: Thema: Weihnachten Glasarbeit

3. Kl.: Thema: Fasching Glasarbeit

4. Kl.: Thema: Ostern Mosaik aus Glas

5. Kl.: Thema: Muttertag Mosaik aus Glas

Die Klassenverbände bleiben während der geplanten 4 Unterrichtseinheiten größtenteils bestehen, da ansonsten die Gruppengröße zu groß geworden wäre und auch wegen unterschiedlicher, altersspezifischer Inhalte. Im Unterricht der Oberstufe sollen die von der Referentin vermittelten

Inhalte theoretischer Natur fächerübergreifend vertieft werden. Weitere Projektziele sind:

Die Kinder sollen in ihren künstlerischen und kreativen Fähigkeiten gefördert werden.

Sie sollen sich zu den vorgegebenen Themen des Jahreslaufes künstlerisch ausdrücken.

Förderung der Phantasie der Kinder.

Förderung der motorischen Fertigkeiten der Kinder.

 

Das 1. Treffen für die Kleinen unserer Schule fand schon im Dezember statt, das 2. Treffen dagegen fand am Donnerstag, 02.02.2017, großen Anklang bei den 21 Kindern der 3. Klasse: In kindgerechter Sprache gelang es der Referentin, die Schülerinnen und Schüler für den Werkstoff Glas zu begeistern und ihnen auch so einiges über die Geschichte des Glases zu vermitteln. Am Ende des Vormittages entstanden bunte Faschingsmasken aus vielen, kleinen Glasstückchen, welche Frau Sabrina Barcatta zunächst einmal mit in ihre Werkstatt nahm, um sie dort zu brennen und fertigzustellen. Voraussichtlich am Ende der nächsten Woche wird sie uns nochmals besuchen und uns rechtzeitig vor der Faschingszeit unsere selbstgemachten Masken mitbringen. Wir sind schon ganz gespannt auf die Ergebnisse…! Im Anschluss einige Bilder von den arbeitsamen Arbeitsstunden der 3. Klasse am 02. Februar!


 

"Oh wie schön ist Panama"

Während unsere Großen der Schule (4. und 5. Klasse) am 5., 6. und 7. Oktober 2016 drei sehr lehrreiche Tage in der Erlebnisschule von Langtaufers im Vinschgau verbringen durften, durften die 1., 2. und 3. Klasse am heutigen Mittwoch, 12.10.2016, ein Theaterstück anschauen, welches den Titel „Oh wie schön ist Panama“ (Janosch) trug: Alles ist schön bei Tiger und Bär und die Beiden sind dicke Freunde. Der Tiger ist stark und der Bär ist stark. Doch die Reise nach ihrem Traumland wird nicht ganz einfach… Ein Theaterstück mit Tischfiguren, das organisiert worden ist vom Cortile- Theater im Hof aus Bozen und von den Lehrpersonen an unsere Schule eingeladen worden ist. Im Karl Anrather- Haus gab der Künstler Manfred Künster aus Deutschland eine phantasievolle und witzige Vorführung, bei der viel gelacht wurde. Ganz besonders gut angekommen bei den Kindern ist, dass im Rahmen einer stufenübergreifenden Zusammenarbeit auch der Kindergarten des Dorfes eingeladen wurde!

 


 

2. Projekttag des Zivilschutzprojektes: Feuerwehr

 

Das Zivilschutzprojekt der GS Margreid: An 5 Schultagen in diesem Schuljahr möchten wir unseren Schülern(innen) verschiedene Hilfsorganisationen und staatlichen Einrichtungen, welche sich mit dem Zivilschutz befassen, dessen Aufgaben, Einsatzbereiche, Arbeitsweise und Ausrüstung näherbringen. Den Kindern soll in lehrreicher, aber vor allem ganzheitlicher und handlungsorientierter Vorgehensweise nicht nur Sachwissen für die Allgemeinbildung und politische Bildung vermittelt werden, sondern es sollen ihnen auch Werte wie Vorsicht, Achtsamkeit, Rücksicht und Hilfsbereitschaft für ihr weiteres Leben mitgegeben werden. Das richtige Reagieren und Verhalten im Notfall, das Wissen um die richtigen Notrufnummern und das Absetzen eines korrekten Notrufes am Telefon soll auch nachhaltig wirken. Das Interesse an einer evl. zukünftigen Mitarbeit in einer Zivilschutzorganisation soll geweckt werden.
Der 1. Tag wurde in Zusammenarbeit mit der Carabinieristation Neumarkt organisiert und fand schon am 20.09.2016 statt (siehe Bericht und Fotos!).
Auch der 2. Projekttag unserer Grundschule, welcher am Freitag, 25. November 2016 über die Bühne ging, wurde ein voller Erfolg! Der Tag wurde diesmal von Frau Gozzi Barbara in Zusammenarbeit mit der freiwilligen Feuerwehr des Dorfes organisiert und geplant und sollte nicht nur eine Evakuierungsübung unserer Schule beinhalten, welche für die Schulen einmal im Jahr gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern die Kinder sollten im Anschluss in der Feuerwehrhalle von den Feuerwehrleuten noch allerlei Wissenswertes erfahren und lernen.
Am Morgen kamen alle 55 Schülerinnen und Schüler unserer Schule wie gewohnt zur Schule, und die Lehrpersonen begannen mit dem Unterricht. Währenddessen erzeugte die Feuerwehr mittels einer Rauchmaschine im obersten Stockwerk Rauch, wodurch gegen 8.15 Uhr der Brandalarm automatisch ausgelöst und die geplante, groß angelegte Evakuierungsübung eingeleitet wurde. Innerhalb weniger Minuten war die Feuerwehr des Dorfes mit dem Tankwagen und die Feuerwehr Neumarkt mit der Drehleiter vor Ort!
Simuliert wurde ein Brand in den zwei Klassenräumen im obersten Stockwerk unter Dach, in welchen sich eine Schülergruppe mit 2 Lehrpersonen aufhielt. Während alle anderen Klassen innerhalb einer Minute das Gebäude verlassen hatten, musste die Schülergruppe im 3. Stock etwas länger auf ihre „Rettung“ warten: Da wegen der großen Rauchentwicklung kein Verlassen des Gebäudes möglich war, wurden sie von Feuerwehrleuten mit Atemschutzmasken sachgemäß „gerettet“ und zum Sammelplatz vor der Schule gebracht. Der Italienischlehrer Alberto Riccardi, Beauftragter des Grundschulsprengels Neumarkt für Arbeitsschutz, wurde über die Drehleiter „gerettet“, während die gesamte Schulgemeinschaft diese Aktion vom Schulhof aus verfolgen durfte. Dass die Aufregung im Schulhof groß war, kann man sich sicherlich vorstellen!
Im Anschluss an die spannende Evakuierungsübung in der Schule marschierten alle Schüler(innen) mit den Lehrpersonen zu der Feuerwehrhalle des Dorfes. Dort wurden sie schon vom Kommandanten der örtlichen Feuerwehr, Herrn Tausch Thomas, und einigen seiner Männer erwartet. In Gruppen eingeteilt durften die Kinder nun die Drehleiter besichtigen und natürlich auch ausprobieren, durften das Tankfahrzeug inspizieren und natürlich jede Menge Fragen stellen, und sie durften bei der simulierten Rettung eines unter die Räder eines Autos gekommenen Radfahrers zusehen. Neugierig verfolgten die Kinder den gekonnten Darbietungen der Männer und lauschten gebannt ihren Erklärungen. Wie groß ihr Interesse war, konnte man an den vielen, zum Thema passenden, Fragen erkennen!
Gegen 10.15 Uhr wurde der Hunger von Groß und Klein mit einem leckeren „Halbmittag“, Würstchen und Brot, von der Feuerwehr spendiert, gestillt. Nach dieser Stärkung und einer kleinen Pause ging es gleich weiter zum 2. Teil des Vormittages: Wiederum in Gruppen erfuhren die Kinder allerlei Wissenswertes über die Feuerwehr: Vizekommandant Florian Pedron erklärte den Kindern mittels einer kurzen Präsentation und in kindgerechter, verständlicher Sprache die allgemeinen Aufgaben der Feuerwehr, wie man einen korrekten Notruf auslöst, den Weg eines Notrufes vom Anrufer, über die Landesnotrufzentrale bis zum Einsatz der Feuerwehr am Brandort. Weiters wurde das richtige Verhalten im Brandfall nochmals wiederholt.
In einer zweiten Gruppe ging es um die Geschichte der Feuerwehr, wie sich die Feuerwehr und die Einsatzfahrzeige und Gerätschaften im Laufe der Jahrhunderte verändert haben. Dabei wurde auch stets Bezug zum Heimatdorf Margreid genommen. Es wurden alte und neue Fotos gezeigt, sodass die Kinder immer den Vergleich zwischen früher- heute herstellen konnten. Auch die alten Feuerwehrhelme, welche die Schüler sogar anprobieren durften, sowie das alte Tanklöschfahrzeug und die alte Drehleiter von 1905 fanden bei den Kindern großen Anklang.
Am Ende dieses spannenden, interessanten und äußerst lehrreichen Vormittages waren sich alle Schüler(innen) einig: „Es war ein toller Vormittag... Wir freuen uns schon auf den 3. Projekttag mit dem Weißen Kreuz Anfang des kommenden Jahres!“ Auch die Lehrpersonen waren sehr zufrieden mit dem reibungslosen Ablauf des Projekttages, mit dem (letztendlich) trockenen Wetter und sind sich einig: So soll handlungsorientierter Unterricht und eine für alle Beteiligten gewinnbringende Zusammenarbeit mit den Institutionen der Gesellschaft aussehen!

 


 

1. Projekttag in Zusammenarbeit mit den Carabinieri

 

Nach langen und intensiven Vorbereitungen war es endlich soweit! Der 1. Projekttag unseres Zivilschutzprojektes stand vor der Tür! Thema: „Carabinieri- dein Freund und Helfer“.
Um 8 Uhr gingen alle Klassen gemeinsam in das Karl- Anrather-Haus, wo uns der Kommandant des Carabinieribezirkes Neumarkt, Major Renzo Tovazzi und einige Mitarbeiter, schon erwarteten. Nach einer kurzen Begrüßung der Schulleiterin Fabbro Isabella und einiger einführender Worte des Kommandanten ging es nun gleich zur Sache: Ein kurzer Film verdeutlichte den Kindern die Aufgabenbereiche und die verschiedenen Einsatzbereiche der Carabinieri und erzählte allerlei Wissenswertes, verständlich und kindgerecht aufbereitet. Nach den neugierigen Fragen der Kinder marschierten die 1., 2. und 3. Klasse zum Sportplatz, während die 4. und 5. Klasse noch im Anratherhaus blieb. Major Tovazzi hatte mit einem Drogenfachmann des Labors von Leifers noch etwas Besonderes für die Großen vorbereitet: Herr Osler Luciano erklärte den aufmerksamen Schülern und Schülerinnen, was Drogen sind, welche Wirkungen sie haben können und zeigt dazu auch einen kurzen Film. Anschließend durften sie auch einen Versuch durchführen, der den Kindern verdeutlichen sollte, was in einem Drogenlabor gemacht wird und wie man im Labor die Art des Rauschgiftes analysieren kann.
Gegen 10 Uhr trafen sich die Kinder aller Klassen am Sportplatz von Margreid: Nun sollte es zum praktischen und anschaulichen Teil des Vormittages übergehen: In Gruppen durften alle Schüler(innen) die von den Carabinieri mitgebrachten Einsatzfahrzeuge und Motorräder besichtigen und natürlich jede Menge Fragen stellen! In den Einsatzfahrzeugen wurden, wie man sich sicherlich nur unschwer vorstellen kann, Sirenen, Funksprechanlagen, Handschellen, Blaulicht und noch vieles mehr mit größter Begeisterung ausprobiert!
Nach einer kleinen Pause mit von der Genossenschaft Kurmark sponsorisierten Äpfeln für alle erwarteten wir nun voller Spannung den Höhepunkt des Vormittages: Um 10.45 Uhr landete der Hubschrauber der Carabinieri auf der Mitte des Sportplatzes! Die beiden Piloten stiegen aus und anschließend durften alle Kinder in Gruppen den Hubschrauber besichtigen. Ein tolles Erlebnis! Schließlich sieht man nicht jeden Tag einen Hubschrauber von innen und darf sich sogar noch hineinsetzen…
Anschließend erfolgten 3 Vorführungen von 3 verschiedenen Hunden der Carabinieri: dem Drogenhund, dem Sprengstoffhund Checco und dem Polizeischutzhund Falco, welchen die Kinder wie gebannt zuschauten und verfolgten und zum Schluss auch streicheln durften.
Der Abschluss des Projektes erfolgte mit Dankesworten der Schulleiterin Fabbro Isabella und einem „Fotoshooting“ gegen ca. 12.40 Uhr. Zufrieden und mit leuchtenden Augen wurden die Kleinen unserer Schule, die Erstklässler, von ihren Eltern abgeholt, während die 2. bis 5. Klasse das Projekt gemeinsam mit den Carabinieri und den Lehrpersonen am Sportplatz bei freiem Spiel und Spaß ausklingen ließ.
Dies war wirklich ein ganz besonderer Schultag, den wir alle nicht so schnell vergessen werden…

 

DANKE an…

 

• Ein ganz besonderer Dank gilt dem Kommandanten der Carabinieristation von Neumarkt, Major Tovazzi Renzo, und seinen Mitarbeitern: Ohne seinen bzw. ihren großen und unermüdlichen Einsatz und Engagement hätte dieser Tag sicherlich nicht so ein großer Erfolg werden können. Vielen Dank!!!
• Ein Dankeschön der Gemeindeverwaltung von Margreid und dem Sportverein von Margreid, welche uns das Vereinshaus und den Sportplatz an diesem Tag zur Verfügung gestellt haben…
• Weiters gebührt unserem „Hausfotografen“ Herrn Max Heinz ein riesengroßer Dank: Er hat sich an diesem Tag extra von der Arbeit frei genommen, um uns die folgenden wunderschönen Fotos zu machen! Anschließend überließ er der Carabinieristation Neumarkt und Kurtatsch jeweils eine CD mit den immerhin 350 Bildern und eine weitere bekam unsere Grundschule… In den nächsten Tagen soll in mehreren Tageszeitungen auch ein Bericht über unseren nachhaltigen Projekttag erscheinen, natürlich auch mit Fotos von Herrn Heinz…
• Ein Dankeschön auch der Obstgenossenschaft KURMARK von Margreid, die unseren tollen Tag mit gesunden Äpfeln bereichert haben.